Zum Inhalt springen

Allgemeine Geschäftsbedingungen

Stand: 2. Oktober 2026

§ 1 Geltungsbereich und Vertragspartner

(1) Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für alle Verträge zwischen Tino Dreger, handelnd unter „vitinn“ (nachfolgend „Anbieter“), und dem Kunden über Leistungen der Unternehmensberatung, des Business-Coachings, von Interim-Management sowie über digitale Produkte und Plattformnutzung.

(2) Abweichende Bedingungen des Kunden gelten nur, wenn der Anbieter ihrer Geltung ausdrücklich schriftlich zugestimmt hat. Für die Nutzung des Klientenportals gelten ergänzend die Nutzungsbedingungen.

§ 2 Vertragsschluss

(1) Darstellungen auf der Website sind unverbindliche Leistungsbeschreibungen und Einladungen zur Anfrage, kein bindendes Angebot.

(2) Ein Vertrag kommt zustande durch schriftliche Auftragsbestätigung, Unterzeichnung eines Angebots, erfolgreiche Online-Buchung über Stripe Checkout oder durch Beginn der Leistungserbringung nach ausdrücklicher Vereinbarung.

(3) Bei Online-Paketen (z. B. DMP-Einstieg, Zeugnis-Audit, Coaching-Pakete) kommt der Vertrag mit Abschluss des Zahlungsvorgangs zustande.

§ 3 Leistungen

(1) Der Umfang der Leistung ergibt sich aus der jeweiligen Produktbeschreibung, dem individuellen Angebot oder dem gebuchten Paket.

(2) Coaching- und Beratungsleistungen dienen der fachlichen Begleitung und ersetzen keine Rechts-, Steuer-, medizinische oder psychotherapeutische Behandlung.

(3) KI-gestützte Tool-Auswertungen sind Arbeitshilfen. Der Anbieter schuldet keine bestimmte wirtschaftliche, karrierebezogene oder rechtliche Erfolgsgarantie.

§ 4 Mitwirkungspflichten des Kunden

Der Kunde stellt vollständige, wahrheitsgemäße Informationen bereit, hält vereinbarte Termine ein und sichert die für Online-Tools erforderliche technische Infrastruktur. Unterlässt der Kunde erforderliche Mitwirkung, kann sich die Leistungserbringung verzögern; der Anspruch auf Vergütung bleibt unberührt, soweit der Anbieter zur Leistung bereit war.

§ 5 Preise und Zahlung

(1) Es gelten die zum Zeitpunkt der Buchung ausgewiesenen Preise in Euro. Gemäß § 19 UStG wird keine Umsatzsteuer ausgewiesen, sofern die Kleinunternehmerregelung greift.

(2) Online-Zahlungen werden über Stripe abgewickelt. Fälligkeit tritt mit Vertragsschluss ein, sofern nichts Abweichendes vereinbart wurde. Bei Mandatsverträgen können Zahlungsziele individuell vereinbart werden.

§ 6 Widerrufsrecht für Verbraucher

Verbrauchern steht bei Fernabsatzverträgen ein gesetzliches Widerrufsrecht zu. Einzelheiten entnehmen Sie der Widerrufsbelehrung. Bei Dienstleistungen kann das Widerrufsrecht vorzeitig erlöschen, wenn der Anbieter die Leistung vollständig erbracht hat und der Kunde dem vorab ausdrücklich zugestimmt hat.

§ 7 Berater-Plattform-Abo (B2B)

Für registrierte Berater:innen, die die vitinn-Plattform gegen Abo-Gebühr nutzen, gelten die im Checkout ausgewiesenen Laufzeiten und Preise. Kündigung über das Stripe-Kundenportal oder schriftlich mit der vereinbarten Frist. Es handelt sich um eine B2B-Leistung; Verbraucherrechte finden keine Anwendung, soweit der Abnehmer Unternehmer ist.

§ 8 Termine, Verschiebung, Ausfall

Vereinbarte Termine können nach vorheriger Absprache verschoben werden. Erscheint der Kunde unentschuldigt oder sagt kurzfristig ab, kann der Anbieter die vereinbarte Vergütung anteilig oder vollständig berechnen, sofern dies im Einzelfall ausdrücklich vereinbart wurde.

§ 9 Vertraulichkeit

Beide Parteien behandeln vertrauliche Informationen der jeweils anderen Partei vertraulich, sofern keine Offenlegung gesetzlich vorgeschrieben ist.

§ 10 Haftung

(1) Der Anbieter haftet unbeschränkt bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit sowie bei Schäden aus der Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit.

(2) Bei leichter Fahrlässigkeit haftet der Anbieter nur bei Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten), begrenzt auf den vorhersehbaren, vertragstypischen Schaden.

(3) Eine Haftung für mittelbare Schäden, entgangenen Gewinn oder Datenverlust über die genannten Grenzen hinaus ist ausgeschlossen, soweit gesetzlich zulässig.

§ 11 Schlussbestimmungen

(1) Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts.

(2) Gerichtsstand für Kaufleute, juristische Personen des öffentlichen Rechts und öffentlich-rechtliche Sondervermögen ist — soweit zulässig — der Sitz des Anbieters. Verbraucher genießen die gesetzlichen Gerichtsstände.